Einkauftipps für Schnittblumen

Gute Qualität erkennen...

Worauf Du beim Einkauf von Schnittblumen achten solltest.

Wie alt sind die Blumen?

Im Idealfall sollte sie nicht länger als 2 Tage im Laden sein. Da Du bedenken musst, dass diese Blumen schon einen Vertiebsweg hinter sich haben.

Wie sehen die Blumen aus?

Sind die Kübel und Vasen sauber, in denen die Ware zum Verkauf angeboten wird? Und sind sie mit ausreichend frischem, sauberen Wasser versehen oder stinkt das Wasser vielleicht schon? Fühlen sich die Stiele glitschig evtl. sogar matschig an oder stehen die Blumen fast trocken?  Sind die Schnittflächen der Stielenden dunkelbraun verfärbt und schon angetrocknet? Glänzen die Laubblätter noch und fühlen sich prall und fest an? Oder fangen schon Teile der Blumen an zu schlappen oder gar zu schimmeln?...

 

Wenn nur eine der negativen Beschreibung auf die Ware zutrifft, heißt es besser Finger weg!

Spritzmittel erkennen...

Weisen die Laubblätter, speziell bei Rosen oder Chysanthemen, einen weißlichen puderigen Grauschleier auf, der ein wenig an Mehltau erinnert? Wenn ja, hast Du hier besonders stark mit Pflanzenschutzmitteln behandelte Exemplare vor Dir! Ich rate Dir von einem Kauf ab, weil es sich förmlich um Restmüll handelt. Denn diese Blumen dürfen nicht kompostiert oder im Grünmüll entsorgt werden! Ob ich mir damit gerade meinen Esstisch dekorieren möchte? Wohl eher nicht!

 

Diese unappetitlichen Blumen findest Du fast immer im Schnittblumensortiment, als 10er Bund in Klarsichfolie ohne Aufdruck für 1,99€,  an der Discounterkasse!

Schnittblumen verzehren?

Apropos unappetitlich, generell sind "normale" Schnittblumen nicht zum Verzehr geeignet und sollten daher auch nicht als Dekoration für Lebensmittel z.B. Torten verwendet werden!

Knospig & etwas Farbe bitte...

Kaufe Blumen möglichst knospig ein, allerdings sollte bei den Blütenblättern die Farbe schon deutlich zu erkennen sein.  Sonst kann es Dir passieren, dass sich die Blüten in der Vase nicht mehr öffnen oder frühzeitig verwelken.

 

Kleiner Tipp: In meinen Floristikkursen erfährst Du immer auch etwas über den richtigen Umgang mit der Ware und darüber, woran Du hochwertige Schnittblumen beim Einkaufen erkennen kannst.

Ein Tütchen Frische bitte...

Frischhaltemittel für Schnittblumen oder auch Blumenfrisch genannt  liegt den Blumen oft schon bei.

 

Der Inhalt dieser kleinen Tütchen reicht in der Regel für 1/2 oder 1 Liter Wasser. Es gibt sie in Pulverform, flüssigen Nährlösungen oder als Papierkärtchen.

 

Die Dosierung des Frischhaltemittels sollte immer an die Wassermenge angepasst werden. Eine falsche Dosierung kann ein frühzeitiges Verwelken der Schnittblumen zur Folge haben. Lässt man es aber ganz weg, sterben die Blumen ebenso schnell ab. Weil sich die Algen und Bakterien im Vasenwasser ungehemmt ausbreiten. Diese treibt die Fäulisprozesse in der Vase voran, die dafür sorgen, dass die Leitungsbahnen der Schnittblumen verstopfen und die Wasseraufnahme der Blumen verhindert wird. Zudem können sich die Blumen ohne Frischhaltemittel nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgen und verhungern frühzeitig.

 

Du hast gehört Haushaltszucker wäre eine Lösung? Nein! Denn nur Zucker in der Vase füttern lediglich die Bakterien, als das er Deine Blumen mit Nährstoffen versorgen würde ;)

Bildnachweise:

Bouquet standing on a floor © Simone Schuldis - Fotolia.com

Bouquet standing on a white flor © Simone Schuldis - Fotolia.com

Pilzbefall I  von segovax / pixelio.de

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