Die vier unteren Sinne
Als körperliche Sinne sehen wir den Lebenssinn, Tastsinn, Eigenbewegungssinn, Gleichgewichtssinn an. Sie vermitteln uns Sinneseindrücke über unseren Körper. Sie werden auch als „untere“ Sinne bezeichnet. Diese Sinne werden Unbewusst von uns wahrgenommen. Kommt uns eine der Wahrnehmung ins Bewusstsein, liegt häufig eine Störung vor.
Die vier körperlichen Sinne entwickeln und schulen wir vorrangig im frühkindlichen Stadium. Dort werden sie vor allem spielerisch eingeübt. Doch auch für uns Erwachsene sind sie immer noch wichtig, nur werden sie oft
von anderen Sinnen überlagert.
Der Lebenssinn und der Tastsinn stehen während des Säuglingsalters im Vordergrund, später im Kleinkindesalter, sind es dann der Eigenbewegungssinn und der Gleichgewichtssinn die bis ins Vorschulalter immer wieder unbewusst geübt werden. Auch
im Schulalter spielen die beiden letzteren Sinne eine große Rolle in der Entwicklung des Kindes. Diese natürliche Entwicklung sollte in jedem Fall unterstützt werden in dem man dem Kind ausreichende Angebote zur körperlichen Aktivität anbietet wie z.B. Tanzen, Klettern, Balancieren, Jonglieren, Bergsteigen, Trampolin usw.
Aus Geisteswissenschaftlicher Sicht, betracht:...
* Der Lebenssinn verweist uns auf unsere Ursprünge (geistiger Art). Durch
ihn haben wir die Fähigkeiten des Freuens und Mitfreuens, des Leidens und Mitleidens. Ist der Sinn gestört kann sich dies in Angstzuständen äußern.
* Wir brauchen den Tastsinn um uns als Individuum zufühlen. Die „göttliche“ Kraft in uns und der Welt, die Kraft die alles umgibt, alles durchwebt ist damit verbunden. Kinder mit einer Störung dieses Sinnes empfinden wir oft als unruhig oder überaktiv.
* Um auf andere Menschen zugehen zu können, brauchen wir unseren Eigenbewegungssinn. Er ermöglicht uns gemeinsame Lebenserfahrungen mit anderen. Lese-, und Sprachprobleme zeigen oft eine Störung in diesem Sinn an.
* Der Gleichgewichtssinn gibt uns die Fähigkeit, die Menschen an unserer Seite zu erleben. Ist das Gleichgewicht gestört, kommt es nicht selten zum Ruckzug oder zu Aggressionen.
! Die genannten Störungen sind hier lediglich als Beispiel zu verstehen und nicht als Diagnose. Oft liegen gerade bei Kindern kombinierte Störungen der Sinne vor, die einer genauen und fachgerechten Beurteilung bedürfen.!
Für viele ist der geisteswissenschaftliche Ansatz nur schwer zu verstehen und nachzuvollziehen. Meist wirkt er auf viele verwirrend oder nebensächlich. Wenn wir jedoch die Schwächen,
die Kinder in den "unteren" Sinnen entwickeln genauer betrachten, dann sind es heute oft die Verhaltenauffälligkeiten, wie Depressionen, ungerichtete Ängste, Kontaktschwierigkeiten. Bei manchen sogar die totale Unfähigkeit Kontakte überhaupt herzustellen. Hyperaktivität, Konzentrationsmangel und Aggressionen gegen sich oder/und andere macht es „sinnesgestörten“ Kinder
sehr schwer sich sozial zu integrieren.
Über eine erweiterte Sicht der Sinne können diese Veränderungen erst deutlich gemacht und verstanden werden. Die genauen Zusammenhänge können hier nur Ansatzweise angedeutet werden.
körperliche Sinne:
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Verwandte Literatur:
• Dr. Bernhard Ulrich, 02.2000 "Die Sinne als Tor zur Welt",
URL: http://www.zufruehinsleben.de/html/infos/sinne/koerperlich.html [Stand: 08.08.2009]
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