Der Hörsinn

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Ich bin ganz Ohr

Der 2te Hauptsinn von uns Menschen ist der Hörsinn. Mit ihm nehmen wir die Töne, die sich durch Schwingungen übertragen, wahr. Töne sind schwingende Materie. Die Physik macht sich dies zu nutze um Materialien genau identifizieren zu können (z.B. in der Materialforschung), da jedes Material seine ganz spezifische Schwingung hat, lässt sich anhand der Schwingungen erkennen um welches Material es sich handelt und ob es intakt ist. Denken wir nur an eine angeschlagene Teetasse, die ihren Ton verändert, wenn sie einen Riss bekommen hat, aber sonst noch völlig heile aussieht. So kann uns der Ton allein verraten, dass sie kaputt ist, weil ihr sonst klarer Schwington, mit Riss eben scheppert.

Um unser Weltall zu erforschen, nutz man durch große Teleskope, dieses physikalische Gesetz. So lauschen sie für uns ins Weltall. Schon im Altertum wussten die Menschen um diese schwingenden Eigenschaften der Materie. Sie sprachen von „Sphärenmusik“ die uns die Sterne senden. Unsere Ohren nehmen allerdings diese Töne nicht wahr, für sie liegen außerhalb unserer physiologischen Wahrnehmung. Wie unser Auge, so ist auch unser Ohr ein kompliziertes Sinnesorgan.


• Mehr über den Aufbau des Ohres unter dem Punkt 3. Sinn: Das Hören.

Wie wichtig Hören ist, zeigt uns das Bild eines tauben Menschen. Er ist ganz besonders von einer sozialen Isolation betroffen. Während ein blinder Mensch, sich auch ganz normal über die Sprache mitteilen kann, ist es dem tauben Menschen nur in Form einer besonderen Sprachform „der Gebärdensprache“ möglich. So könnte man das Hören ebenso gut den sozialen Sinnen zu ordnen. Hören ist die Voraussetzung für jede Art von Sprache und Sprechen ist nun einmal das Hauptkommunikationsmittel unter uns Menschen.


Der Hörsinn:

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Das Hören besteht nicht aus einzelnen Qualitäten, wie nur laut oder leise, sondern es umfasst ein weites Spektrum von Sinnes Variabilitäten.

Unsere inner Haltung, ist für das bewusste „Hin oder Zuhören“ zwingend notwendig, denn nur so ist Spracherwerb überhaupt erst möglich. Aber um richtig Hin oder Zuhören zu können, muss man in der Lage sein, seine anderen Sinne ins Unterbewusst verdrängen zu können. Kein Mensch der durch etwas anderes, z.B. durch Schmerzen oder Fernsehen gucken abgeleckt ist, kann intensiv zuhören.


Zuhören und Hinhören:

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Zuhören setzt also einen sozialen Vorgang voraus. Wir müssen in der Lage sein, unsere Eigenwahrnehmung ganz zu verdrängen. Durch die moderne Lebensweise, die unser Gehör tagtäglich vielen Lärmquellen aussetzt, leidet unser Hörsinn. Wir stumpfen regelrecht ab. Wir werden unempfindlicher gegenüber Geräuschen und das geht zu weilen so weit, dass das Ohr als Organ geschädigt wird. Schwerhörigkeit nimmt zu. Vielen Menschen verschafft Ruhe Beklemmungen und Angstzustände, sie brauchen ständig Hintergrundgeräusche, wie z.B. Musik. So ist es umso dringlicher, sich wieder ganz bewusst der Ruhe zustellen und diese gerade mit den Kindern tagtäglich in kleinen Ritualen wieder einzuüben.
Im übertragenen Sinn, vermittelt uns unser Gehör die Intuition. Sie ist eine „Eingebung“ durch die wir die geistige Welt erfahren können. Meist verspüren wir sie, können aber nicht sagen warum oder woher sie kommt bzw. wodurch sie entsteht. Wir wissen nur, dass es ein tiefes, weises Gefühl „göttlicher Natur“ ist. Das uns oft den richtigen Weg oder die richtige Handlung aufzeigt, bevor wir ihn/sie angetreten haben. Sie ist wie ein Windhauch in die richtige den wir innerlich verspüren. Gegen seine Intuition zu handel, fällt fast jeden Menschen sehr schwer.


Wozu uns der Hörsinn befähigt:

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Die dringlichsten Merkmale einer stetigen Zerstörung unseres Hörsinnes, sind die vielen zunehmenden Konzentrationsstörungen, sowie die Unfähigkeit anderen längere Zeit Zuhören zu können. Von diesem Problem sind Erwachsene und Kinder inzwischen gleichermaßen betroffen und es ist Zeit sich damit sehr bewusst auseinander zusetzten.


Störung des Hörsinns:

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Um das Hören zu fördern, wäre eine ruhige Umgebung, ohne ständige Hintergrundberieselung durchs Radio oder den Fernseher wünschenswert. Das spielen rhythmischer Spiele, Reime und Lieder, sowie das Vorlesen, besser aber noch das freie Erzählen in sorgfältiger Aussprache und das damit verbundene Zuhören, schulen das Gehör. Allem voraus das eigene Musizieren und Singen. Denn ein Kassettenrekorder ersetzt in keinster Weise, das zwischenmenschliche Gespräch.


Was den Hörsinn fördert:

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Verwandte Literatur:

• Dr. Bernhard Ulrich, 02.2000 "Die Sinne als Tor zur Welt",
  URL: http://www.zufruehinsleben.de/html/infos/sinne/sozial.htm [Stand: 08.08.2009]

 

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