Immer in der richtigen Balance
Gleichgewichtssinn und Eigenbewegungssinn sind eng miteinander verwandt. Im Unterbewussten, vermittelt er uns die Raumorientierung. Er ist maßgebend für den aufrechten Gang von uns Menschen. Denn unsere vielen Gelenke, müssen wir beim Stehen erst ins Gleichgewicht bringen um sicher stehen zu können. Wollen wir jemanden die Hand zu Begrüßung reichen, so eilt der Eigenbewegungssinn uns voraus um uns diese Bewegung bewusst zumachen, sonst würden wir durch die Gewichtsverlagerung nach vorne überkippen. Darum brauchen wir den Gleichgewichtssinn um uns eine Verlagerung des Gewichtes (durch die nach vorne geschobene Hand) zu signalisieren, damit wir uns in im selben Moment etwas nach hinten lehnen, um nicht umzufallen. Der Gleichgewichtssinn befähigt uns der Raumorientierung und der Wahrnehmung der Schwerkraft. In der Schwerelosigkeit verlieren wir darum auch schnell die Orientierung. Im Alltag kommen mehrer Sinne zusammen, die uns das Gefühl, im Gleichgewicht zu sein, vermitteln. Dabei handelt es sich um den Gleichgewichtssinn, den Eigenbewegungssinn und auch das Sehen ist sehr wichtig dabei. Sehen ist einer der "Hauptsinne" und spielt für uns Menschen darum eine große Rolle. So groß, das er den Gleichgewichtssinn nahezu aussetzten kann. Patienten mit einer Gleichgewichtsstörung, wird darum mit geschlossenen Lidern oder im unbeleuchteten Räumen schwindelig und es verunsichert sie. Für einen Betrunkenen ein bekanntes Gefühl. Jeder kennt sicher die umgekehrten Situationen, in dem uns die Augen einen Streich spielen, wie wir es von Optischentäuschungen her kennen, wie z.B. das Anfahren eines Nachbarzuges. Wir haben das Gefühl unser Zug bewegt sich fort, aber in Wirklichkeit fährt der andere Zug ab, usw.
Der Gleichgewichtssinn :
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Sehen wir uns den Gleichgewichtssinn, der meist im Unterbewussten liegt an. Er Ermöglicht uns komplizierte motorische Abläufe, wie das Laufen, Klettern, Seilspringen usw. Wenn wir in den Höhen der Berge, oder in einem Boot schwindlig wird, wir der Gleichgewichtssinn deutlich. Warum schwindelt es uns überhaupt in großen Höhen? Vor uns liegt eine weite Landschaft ein großer, weiter Raum den wir mir unseren Sinnen nicht erfassen/ausfüllen können. Dieser Zustand gaukelt uns vor, in Gefahr zu sein und abstürzen zu können. Ähnliches passiert uns auch bei der Seekrankheit. Unser Gehirn möchte das, was es sieht und das was es spürt, gleichzeitig miteinander in Einklang bringen und schafft es nicht, darum schwindelt uns.
Woher kommt das Gefühl von Schwindel:
• Mehr über den Aufbau des Gleichgewichtsorgan unter dem Punkt
5. Sinn: Das Gleichgewicht (Gleichgewichtssinn).
Mit dem Gleichgewichtssinn haben wir also die Möglichkeit uns den umliegenden Raum und unsere Stellung im Raum und die Schwerkraft unterbewusst wahrnehmen zu können. Das Phänomen Gleichgewichtssinn ermöglicht uns in unsere Bewegung handelt eingreifen zu können. Der Gleichgewichtssinn vermittelt uns im übertragenen Sinn nicht nur unsere Stellung im Räumlichen. Da wir den allen Raum wahrnehmen, er vermittelt uns auch die Standpunkte anderer Leute als einen Sinneseindruck. Im Gleichgewicht zu sein heißt eben auch, einen Standpunkt geistigen Art einzunehmen. Das wir die Standpunkte des anderen wahrnehmen als eine Sinnenwahrnehmung aber nicht als das Verstehen oder Durchdenken dieser Meinungen. Der Gleichgewichtssinn schafft erst dadurch die Voraussetzung einen abweichenden oder unverständlichen Standpunkt ohne Kritik anzunehmen. Das heißt, nur die Voraussetzung der eigenständigen, geistigen Eigenwahrnehmung befähigt uns als ein Wesen spüren können und auch andere Standpunkte wahrzunehmen. Nur wenn jemand selbst einen eigenen festen Standpunkt hat, kann er die anderer frei m Raum gelten lassen.
Wozu uns der Gleichgewichtssinn dient:
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Das Gleichgewichtsorgan ist Naturwissenschaftlich ein kompliziertes Organ. Es liegt im harten Knochenteil des Schädels nah unseres Ohrinnern. Es ahmt mit 3 ineinander verschlungenen Flüssigkeitskreisen die Richtungen im Raum nach. Diese sind wie folgt angeordnet oben und unten, rechts und links, vorne und hinten. In der Flüssigkeit finden sich kleine Steine aus Kalk, unsere Nervenenden registrieren über die Berührung der Wände deren Bewegung. Gleichgewichtsprobleme gehen oft mit einer Innenohrerkrankung einher. Störungen im Gleichgewichtssinn führen oft dazu, dass ein Kind nicht richtig zuhören kann, Verkennung einer Situation folgt, evtl. aggressive Abwehr oder resignierter Rückzug. Nicht selten haben diese Kinder eine ausgeprägte Legasthenie.
Störungen im Gleichgewichtssinn:
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Durch viele Gleichgewichtsübungen wie z.B. das Klettern, Seilspringen, Stelzenlaufen, Radfahren usw. über wir stets unseren Gleichgewichtssinn.
Was den Gleichgewichtssinn fördert
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Verwandte Literatur:
• Dr. Bernhard Ulrich, 02.2000 "Die Sinne als Tor zur Welt",
URL: http://www.zufruehinsleben.de/html/infos/sinne/koerperlich.html [Stand: 08.08.2009]
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