Der Eigenbewegungssinn

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Eigenbewegungssinn ist der Sinn, der die eigenen bewussten wie auch unbewussten Bewegungen kontrolliert und ggf. korrigiert. Mit Ihm eilen wir unsere Bewegungen schon immer etwas voraus. So ist es uns möglich zielgerichtete Bewegungsabläufe mit unserem Körper durch zuführen. - Nehme wir ein Glas vom Tisch um daraus zutrinken, so können wir dies nur, wenn wir (wenn auch unbewusst) den Bewegungsablauf in einem fort kontrollieren und eventuell korrigieren. Würden wir dieses nicht tun, würden wir durch das Gewicht des gefüllten Glases nach vorn über kippen und der Inhalt würde verschüttet werden. Das bedeutet, selbst eine alltägliche Bewegung, wie das Anheben eines Glases, würde ohne unseren Eigenbewegungssinn und dem zusammen Spiel mit dem Gleichgewichtssinn im einen Chaos enden. So müssen unwillkürliche Bewegungen von uns durch eine entgegengesetzte Bewegung ausgeglichen werden.
Wie differenziert die Wahrnehmung durch den Eigenbewegungssinn ist, zeigt uns die Fähigkeit sprechen zu können. Denn Sprechen und Singen ist nur durch eine sehr genaue Bewegung des Kehlkopfes möglich.


Der Eigenbewegungssinn:

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Was nehmen wir über den Eigenbewegungssinn noch wahr? ...Durch die Bewegung, erfahren wir Veränderung. Bewegung bedeutet Leben! Die großen Veränderungen in Leben geschehen oft durch zwischenmenschliche Begegnungen. Vielleicht sehen Sie zufällig im Trubel der Stadt einen fremden Menschen, wie magisch angezogen beginnen sie ein Gespräch mit ihm. Ein jeder von uns kennt eine solche Begegnung und so manches Mal brachten solche „zufälligen“ Begegnungen eine Veränderung mit sich. Sei es die große Liebe, sei es ein Umdenken in festgefahrenen Denkstrukturen.
Unser Eigenbewegungssinn, eilt uns in solchen Fällen immer ein Stück voraus und kann so diese „schicksalhaften“ Fügungen wahrnehmen. So nehmen wir eben auch die "großen" Bewegungen, also Veränderungen in unseren Lebenssituationen wahr. Ob wir aber diese Begegnungen dann auch geschehen lassen wollen oder lieber nicht, wird uns über diesen Sinn unbewusst vermittelt. Der Eigenbewegungssinn hilft uns zu erkennen, welches innere Lebensziel wir anstreben. Er zeigt uns, dass wir ein seelisch freies Wesen sind.


Wozu uns der Eigenbewegungssinn dient:

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In den Naturwissenschaften, werden dem Eigenbewegungssinn die so genannten „Muskelspindeln“ und die „Propriozeptoren“ (kleine Nervenendungen im Gelenksbereich) zugeornet, die uns Informationen über unsere Muskeln geben.

Eine Störung im Eigenbewegungssinn zeigt sich oft in einer Sprachentwicklungsverzögerung, Sprache wird undeutlich, schnell, nuschelig, stotternd usw. Sprache und Schreiben, sowie die Fähigkeit zu denken, hängen eng zusammen.


Störungen im Eigenbewegungssinn:

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Schon vor der Geburt, ist ein Kind ständig in Bewegung. Sein Eigenbewegungssinn durchlebt es stetig wieder. Es erwirbt quasi „spielend“ die Fähigkeit gezielte Bewegungen zumachen. Beim steten Versuch ein Kuscheltierchen zu ergreifen und dabei ganz plötzlich von der Rückenlage in die Bauchlage zurollen, erlernt ein Kind, durch die „Leistungen“ des Eigenbewegungssinnes, seine Sinne durch stetes Üben zuschulen.

In den ersten sieben Lebensjahren bilden sich insbesondere die " körperliche Sinne " und " seelisch Sinne " aus. Was bedeutet, dass man eine wohlbedachte Auswahl von Nahrung, Kleidung und Spielzeug etc. treffen sollte. Aber vor allem das „ kindliche Spiel “ kann nicht genug Beachtung und Bedeutung beigemessen werden! Die Konzepte der „Frühförderung“ beruhen auf diesen Erkenntnissen. Das Sprichwort „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr …“ behält bezogen auf die Sinnesförderung in jeden Fall Recht. Das Sprichwort „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr …“ behält bezogen auf die Sinnesförderung in jeden Fall Recht.


Was den Eigenbewegungssinn fördert:

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Verwandte Literatur:

• Dr. Bernhard Ulrich, 02.2000 "Die Sinne als Tor zur Welt",
  URL: http://www.zufruehinsleben.de/html/infos/sinne/koerperlich.html [Stand: 08.08.2009]

 

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