Bekennender Uhlenbusch Heini Fan

Wer sich wissentlich auf mein Portrait geklickt hat, der möchte auch ein wenig mehr über mich erfahren und das schmeichelt mir. Ob ich Eure Erwartung dies bezüglich zu stillen vermag - weiß ich nicht zusagen, aber einen Versuch ist es doch wert. Da ich selbst jemand bin, der sehr gerne mehr über die Menschen erfährt, kann ich diesen Wunsch also sehr gut nachvollziehen. Denn gerade im Zeitalter des WWWs, ist es doch immer wieder schön, wenn man über den Hompagebetreiber mehr als nur seine tabellarischen Daten erfährt! Darum lade ich Dich herzlich ein, ein wenig in meine Biographie zu schnuppern. Ich - Sabine Hirnich, wurde 1971 in der Hauptstadt Niedersachsens geboren. Am beschaulichen Stadtrand von
Hannover
, in einer kleinen 60 Jahre Siedlung verbrachte ich meine Kinder- & Jugendzeit. Dort lebte ich mit meinen Eltern und meiner 8 Jahre älteren Schwester, in einem Mehrfamilienhaus mit großem Garten.
Was 1961 eigens von meinem Opa & seinen 3 ältesten Söhnen, in schweißtreibenderer Handarbeit für die Familie errichtet worden war. Heute nennt man so was "Mehrgenerationenhaus". Wir waren eine richtige Großfamilie. Oma, Opa, Tanten, Onkels, Cousins, Cousine... und somit war immer etwas los.
immer auf demselben
Wir tollten mit den Nachbarskindern herum, hatten viele Freunde und konnten uns, im krassen Gegensatz zu den meisten Kindern von heute, frei in der Siedlung bewegen, mal per Pedes, Rollschuhen oder per Fahrrad. Kindergarten und Schule waren quasi um die Ecke und so konnten wir schon früh unsere eigenen Wege gehen. In meiner Kindheit war ich das, was man heute wohlbehütet nennt. Meine Eltern verbrachten mit uns die
Sommerferien
. Jede Ferien trafen sich dort verschiedene Familien aus ganz Deutschland & der Schweiz. Wir waren, wie eine große Familie. Langweilig, wurde es uns dort nie, denn wir hatten jede Menge Spaß. Meiner dortigen Sandkastenliebe verdanke ich es, dass ich heute in der "Toskana Deutschlands", wie das
Rheinland auch liebevoll genannt wird, leben kann. Die Heirat mit Selbiger, zog mich 1992 in den Koblenzerraum. Dort leben wir mit unserer inzwischen sechsköpfigen Familie, wenn man mal unser Herzstück "die Oma" mitzählt. Am Zusammenfluss von
Rhein und Mosel, liegt in herrliche Lage
Koblenz mit seinen Sehenswürdigkeiten wie das Deutsche Eck mit dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal, die bekannte
Festung Ehrenbreitstein oder das Kurfürstliche Schloss, die malerische Altstadt lassen die Stadt zu einem ganz besonders schönen Erlebnis werden. Teile von Koblenz gehören seit 2002 zum Weltkulturerbe
"Oberes Mittelrheintal".
Koblenz-Niederberg der Höhenstadtteil, in dem wir direkt am Hang hinter der Festung Ehrenbreitstein wohnen, bietet ein weiteres Highlight für Geschichtsfans, denn das
Römerkastell gehört zum Obergermanisch-Rätischen Limes, der seit 2005 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht. 2011 steht uns nun die
Bundesgartenschau ins Haus, ob sie wirklich den versprochen Segen bringt, wird sich allerdings zeigen. Ich persönlich hoffe nur, dass der Wald hinter unserem Haus, nicht den derzeit angedachten Bauplänen der BGS zum Opfer fällt.
Die Nähe zur Natur ist mir sehr wichtig und Gott! - sei Dank haben wir um uns herum davon eine ganze Menge. Die Naturverbundenheit, die Liebe zu Mensch & Tier und die Kreativität prägen mich seit dem ich denken kann. Aber wen wundert es auch, denn wer sich die Blätter meines Familienstammbaumes etwas genauer ansieht, wird dort so manchen Menschen mit ähnlichen Begabungen und Eigenschaften wieder finden. Maler, Bildhauer, Seefahrer, Heger und viele mehr hinterließen ihre Spuren. Vor allem aber waren es wohl die vielen liebevollen Mütter, die mit Ihrer Liebe und Geduld einfach da waren und so manche Heut noch ist :o)
So lange ich zurück denken kann, hat mich die Natur mit all ihren wuseligen Lebewesen fasziniert. Dass ich etwas in diesen Bereichen lernen wollte, wusste ich genau, doch was nur? Es gab so vieles was mich interessierte. Ich fasste schließlich den Entschluss mich als Floristin zu versuchen und bewarb mich bei einem renommierten Blumengeschäft, wurde angenommen und blieb. Mit der Familiengründung veränderte sich alles und ich blieb Daheim - Heute möchte ich meinen, dass dies eine der wohl wertvollsten Entscheidung meines Lebens war! Mittlerweile arbeite ich wieder, allerings nur Stundenweise! Und dies, ist so manches Mal nervig genug. Ich bin gern Mutti & Hausfrau. Ich liebe es nun einmal, Zeit für mich & meine Lieben zu haben und nicht von Termin zu Termin zu sausen, um aller Welt gerecht zu werden. Nein, in der Ruhe liegt die Kraft!
Wie sagte meine Oma immer:"Der Mensch kann vieles abwarten, aber nicht alles ablaufen!" wie wahr, wie wahr.
Einer meiner Lieblingsprüche ist dieser:
Stetig wartend,
überdauert das Unkraut
des Menschen nichtiges Tun!
Diesen Spruch bekam eine meiner liebsten Freundin, als Wandtafel für den Garten geschenkt. Ich fand bzw.finde dieses Spruch so entzückend, dass ich ihn mir in rastlosen Zeiten immer wieder gern vor Augen führe. Leider weiß ich nur nicht von wem er stammt, aber egal... :o)
In diesem Sinne: Denkt drüber nach ;o)
Mit lieben Grüßen
Eure FILIX

